Viele landen hier, nachdem die Outlook-Lizenz oder das Office-Abo abgelaufen ist. Outlook ist weg, die gespeicherten Mails liegen noch auf der Festplatte, und das nächste Programm zeigt nur eine weiße Seite. Wer dann „eml datei öffnen“ in die Suche tippt, bekommt meist den Tipp mit Thunderbird oder mit dem Umbenennen. Schneller ist es, die Datei hierherzuziehen: Erscheinen Absender, Betreff und Datum, ist die Mail in Ordnung, und du siehst sofort, ob sie Text hat oder nur aus Bildern aus dem Netz besteht.
Zeigt Thunderbird die .eml nur als Text an, mit Zeilen wie „Received:“ und „Content-Type:“ und langen Zeichenketten, wurde sie nicht als Nachricht dargestellt. In Thunderbird öffnest du sie über das Menü Datei als gespeicherte Nachricht. Hier wird die Datei als E-Mail gelesen, und hat sie eine HTML- und eine Textfassung, schaltest du zwischen beiden um.
Fehlen auch hier Absender und Betreff, liegt es an der Datei. Prüf zuerst die Größe: Eine Datei mit wenigen Byte enthält keine Mail mehr, dann hilft nur, sie erneut aus dem Postfach zu speichern. Bei einer beschädigten .eml öffne eine Kopie im Editor. Am Anfang sollten Kopfzeilen wie From:, Date: oder Subject: stehen. Steht davor eine Leerzeile oder anderer Text, werden die Kopfzeilen oft nicht erkannt; lösch ihn in der Kopie und versuch es erneut. Bricht die Datei mitten im Text ab, fehlen die Anhänge am Ende ganz oder teilweise.